SIBYLLE BRINER - Konzertpianistin

 

Die junge Schweizerin begann mit vier Jahren Klavier zu spielen, wurde ein Jahr später Schülerin am Konservatorium ihrer Heimatstadt Luzern und debutierte bereits als 12jährige mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 1. Nachdem sie beim Hamburger Steinway-Wettbewerb 1987 mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden war, begann sie ein Klavierstudium bei Hubert Harry an der Musikhochschule Luzern, dessen abschließende Konzertdiplom-Prüfung sie 1992 „mit Auszeichnung“ bestand. Im selben Jahr wurde SIBYLLE BRINER 1. Preisträgerin beim Concorso Musicale Europeo Cità di Moncalieri (Turin).

 

Ein Stipendium der Dienemann Stiftung Luzern ermöglichte ihr 1993 ein Aufbaustudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig, das sie 1998 bei Prof. Georg Sava an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ fortsetzte und 2001 mit der Bestnote 1,0 summa cum laude abschloß.

 

Weitere künstlerische Anregungen erhielt SIBYLLE BRINER in Meisterkursen bei Leon Fleisher, Malcolm Frager, Ivan Klansky, György Sebök und Murray Perahia sowie durch Begegnungen mit Vladimir Ashkenazy, Mstislaw Rostropowitsch und Claudio Abbado. Letzterer engagierte sie wiederholt für Konzerte im Rahmen der Berliner Festwochen. Darüber hinaus trat die Pianistin solistisch bei etlichen weiteren internationalen Festivals auf, darunter so renommierten wie dem Lucerne Festival, dem Internationalen Musik Festival Davos, dem Classic Open Air Festival Berlin oder den Turiner Festspielen.

 

Neben dem Konzertieren als Solistin mit Orchestern und Dirigenten sowie in Klavierrecitals bildet die Kammermusik ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld SIBYLLE BRINERs, auf dem sie bereits mit vielen bedeutenden Musikern zusammengearbeitet hat. Zu nennen wären hier etwa das Mandelring-Quartett, Solisten des Berliner Philharmonischen Orchesters oder die Musikerinnen des Hardenberg-Trios (gemeinsame CD mit Werken von Beethoven, Brahms und Schostakowitsch).

 

SIBYLLE BRINERs besondere Vorliebe gilt dem Klavierwerk Johann Sebastian Bachs sowie der Musik des 20. Jahrhunderts, insbesondere solcher, die vom Jazz inspiriert ist (George Gershwin, Frank Martin, Caspar Diethelm u. a.). Gelegentlich reichert die junge Ausnahmepianistin, die seit ihrem sechsten Lebensjahr immer auch improvisiert hat – in fast allen Musikstilen zwischen Bach und Erroll Garner – ihre Recitals mit eigenen Improvisationen an, wie vor ihr schon viele große Pianisten von Liszt bis Gulda.

SIBYLLE BRINERs meisterhafte Kunst zeichnet sich durch Präzision und Spontanität, Virtuosität, Zartheit und Kraft aus und lässt jedes ihrer Konzerte zu einem unvergesslichen Ereignis werden.